| - Wieder einmal fahre ich an Auffahrt mit zwei meiner besten Freunden nach Südfrankreich um als Windsurfer Wind und Meer zu geniessen. Einer von uns ist Musiker und hat uns zwei anderen die ganzen 3 Tage mit seinem E-Bass "belästigt", denn es hat nicht gewindet - er übte Salsa Partituren, damals von mir nicht zu unterscheiden von Samba, Merengue und so Sachen.
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- 1 Jahr Später dann fange ich aus unerfindlichem Grund an Percussion zu lernen - latin percussion und wie sollte es anders sein, läuft bei mir zu Hause auch schon bald diese Salsa Musik.
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- Septeto National soll meine Einstiegsdroge sein in die Welt der Cuba Musik, mein Surffreund lädt mich ein an das sensationelle Konzert von Septeto Nacional in Biel.
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- Nun geht die Suche los Tanzlehrer zu finden. Es ist zuerst ein sympathischer Spanier Jose mit chaotischem Konzept, dann seine Konkurrenz Cedric mit Konzept, und dann auf meiner Suche nach mehr ursprünglichem passiert etwas sehr entscheidendes:
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- Mein Tanzkollege Paul stosst im Internet auf interessante Videos von Eric Freeman. Klar werden diese Videos besorgt und damit fängt meine Tanzgeschichte eigentlich erst an.
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- Ich "fresse" diese Videos fast, analysiere den Unterschied zu dem was ich bis dann gelernt hatte und fange noch einmal ganz von vorne an. Langsam aber sicher komme ich diesem Tanz auf die Schliche und realisiere mehr und mehr, wie wenig das was ich bis jetzt als "Salsa Cubana" gelernt habe mit dem zu tun hat was und wie in Kuba getanzt wird.
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- Nach einem intensiven Jahr zusammen mit Sonia aus Neuchatel bin ich soweit und fange an Tanzstunden zu geben unter dem Namen www.cuban-style.ch
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- 3 Jahre später
- Wieder entdeckt mein Freund Paul im Internet eine hochinteressante Internetseite: www.muchoswing.com. Der Macher dieser Seite verschenkt unter bestimmten Bedingungen DVDs der Sendung "bailar casino".
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- Ab sofort benenne ich meine Homepage um zu www.bailarcasino.ch, um damit bis heute Klarheit zu schaffen was Du bei mir lernen kannst und auch, dass dies definitiv nicht Salsa Cubana ist.
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- Unterdessen habe ich über 50 (fünfzig) dieser DVDs (man kann sie immer noch bei mir beziehen)
- und weiss nun ganz gewiss und bestimmt, dass das was ich scheinbar als einziger Schweizer tanze und unterrichte keine Erfindung ist von mir. Ich lasse mich ab sofort diesbezüglich auf keine Kompromisse mehr ein und verliere als Konsequenz fast alle meine Tanzschüler. Dafür kommen ein paar neue, vorwiegend ältere Semester aber auch junge die genau wissen was sie wollen und dies bei mir auch finden.
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- Es ist klar, dass ich bis heute täglich dazu lerne, ich täglich noch genauer und noch klarer weiss worum es genau geht, wo die Knacknüsse sind und dass dadurch jede Tanzstunde, Stunde um Stunde wertvoller wird für Dich.
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- 2007 reise ich endlich das erste Mal nach Kuba, einerseits um damit glaubhafter zu sein, andererseits um zu erleben wie es ist unter Kubaner mit Kubanerinnen zu tanzen. Ich glaube es kaum wie schwierig dies ist, Tanzgelegenheiten finde ich ausschließlich in kommerziellen auf Touristen ausgerichteten Anlässen wie die Casa de la Musicas und ähnlichen. Ich erkenne schmerzlich, dass Casino Tanzen in Kuba nur einer Minderheit vorbehalten ist. Den Eintritt können sich normale Kubaner so wenig leisten wie wir normalen Schweizer uns eine 4 Wöchige Familienreise nach Kuba leisten können: Nämlich höchstens einmal im Jahr oder gar nicht.
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- Dieses eine Mal eben bin ich nach Kuba gereist und hat sich meine jetzige Frau einmal einen Eintritt ins Casa de la Musica Havana am Nachmittag durch Zusatzarbeit zusammen gespart.
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- 2007 heiraten wir in Kuba und leben nun seit Juni 2008 zusammen in Basel.
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- Seit dieser Zeit muss ich wieder "Geld verdienen", welches mir nur mit Casino Tanzstunden nicht gelingt.
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- Jürg Bachmann
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